Argentienen betreten und wieder verlassen

Hallo, da bin ich mal wieder 🙂
Unser zweiter Angriff auf Argentinien ist uns geglückt, wir sind heil drüben angekommen. Dort haben wir allerdings außer ziemlich vielen Staubteufeln und kleinen Tornados nicht viel gesehen. Nichtmal die Orte, die in der Karte eigentlich eingezeichnet waren.
Naja, drei Tage nach unserer Ankunft in Argentinien sind wir auch schon wieder über Mendoza nach Santiago zurückgefahren. Am Sonntag vergangene Woche haben meine Eltern dann die Heimreise angetreten und seit dem Montag danach bin ich hier in Santiago an der Sprachschule und verbessere mein Spanisch.
Die Wohnung, die ich über ContactChile vermittelt bekam, habe ich nicht bezogen. Die war eklig. Noch nie geputzt, hat gestunken, im Bad war alles kaputt und rostig… Nee, das wollte ich mir nicht antun. Daher wohn ich jetzt die letzten beiden Wochen einfach im Hostel. Is sogar billiger, als die versiffte Wohnung.
Vorletzte Nacht und die Nacht davor hats hier bei mir im Zimmer allerdings auch ziemlich gestunken. So ein Brasilianer hat im Bett unter mir geschlafen und ich glaub, der hat sich schon mindestens ein Jahr lang nicht mehr geduscht. So schlimm riechts noch nichtmal in ner Eishockeyumkleide und das will was heißen. Bin dann kurzerhand ausgezogen und hab mein Zimmer getauscht.
Seit letztem Wochenende bin ich hier auch schon mehr oder weniger fleißig am Regelungstechnikbüffeln, die Prüfung kommt auch schon bald.
Naja, ansonsten ist hier nicht mehr viel passiert: Den chilenischen Unabhängigkeitstag hab ich gut überlebt, jetzt freue ich mich auf meinen Heimflug am Freitag und auf mein eigenes Bett, wo ich endlich mal nicht meine Füße über die Kante baumeln lassen muss…

Neues Fotoalbum

…siehe links unten.
Leider hab ichs noch nicht geschafft, sie zu sortieren. Also lasst euch nicht verwirren, wenn die zeitliche Reihenfolge halt so absolut garnicht passt.

Nino

Die Bilder sind jetzt in der richtigen Reihenfolge und beschriftet.
Kerstin

Angriff abgewehrt

Leider wurde unser erster Versuch nach Argentinien zu fahren vereitelt. Der Pass oberhalb des Valle del Elqui sei einer telefonischen Auskunft des Grenzposten zufolge frühestens Anfang November befahrbar. Momentan liege auf der Passhöhe, die immerhin gut auf die 5000m-Marke zugeht, eine etwa fünf Meter dicke Schneedecke. Das wäre vermutlich selbst für unseren Nissan X-Trail mit Allradantrieb zu viel. Also haben Horst und ich uns den gestrigen Tag mit einer Offroad-Ausfahrt auf je einer KTM 690 Enduro versüßt. Zusammen mit einem münchner Führer sind wir zuerst einige km auf der Straße und anschließend auf sandiger, schlammiger und steiniger Piste auf einen kleinen Pass hinauf, der ins Nachbartal führte. Nach einem knappen Jahr Motorradentzug war das ein tolles Gefühl, mal wieder auf zwei motorisierten Rädern unterwegs zu sein!
Da unsere Telefonauskunft uns mitteilte, dass der nächste Pass weiter nördlich offen hat, führte uns unsere Reise heute ins knapp 400km weiter nördlich und somit mitten in der Atacamawüste gelegene Copiapó. Morgen werden wir uns dann in östlicher Richtung erneut die Anden hinaufschlängeln und die zweite Angriffswelle starten 🙂

Angriff auf Argentinien

Vor einer guten Woche, am Sonntag, sind meine Eltern in Santiago angekommen. Gleich nach ihrer Ankunft sind wir zu Gerhard, wo ich vor Kerstins Ankunft einige Tage gewohnt habe, zum Brunch eingeladen gewesen. Am Montag haben wir uns zwei Autovermietungen und zwei Sprachschulen angesehen, am Dienstag dann ein Auto gemietet. Die Autoreise führte uns zuerst zum Cajón del Maipo, dem Lieblingstal der Bewohner Santiagos. Das war auch leicht an dem ganzen Müll, der die Straßen säumte, zu erkennen. Nachdem die Straße irgendwann aufhörte und wir über eine Stunde auf holpriger Schotter- und Erdpiste unterwegs waren, hatten wir uns die Berge schon bis zur Schneegrenze hinaufgeschlängelt. Horst und Gina glaubten schon nicht mehr daran, dass wir auf diesem Wege noch irgend eine Übernachtungsmöglichkeit finden würden. Doch siehe da: Als die Hoffnung schon fast verflogen war und Horst ein Weiterfahrlimit von zehn Minuten gesetzt hatte, tauchte eine erstklassige Hütte des deutschen Andenvereins (kurz: DAV, wie der Alpenverein) auf. Dort gab es zum Glück gerade noch drei Betten, alle anderen waren von einer Gruppe Brasilianer und Kanadier belegt, welche sich die Hütte als Basislager für ihr Heliskiing ausgesucht hatten.
Am nächsten Morgen beobachteten wir zwei Starts des kleinen Helikopters, der die Leute hoch auf den Vulkan Maipo brachte, um sie später wieder unten auf zu sammeln.
Nachdem wir nun auf einer weitere Stichstraße eine Lagune suchten und dabei fast unseren Jeep im Schnee versenkt hätten, ging es dann auf der Autobahn gegen Süden. In Curicó, etwa 200km südlich von Santiago, fanden wir ein recht schickes Hotel. Am Donnerstag gurkten wir dann in Richtung Küste und diese dann entlang, weiter Richtung Süden. Der Freitag war für die Rückreise nach Santiago reserviert, dort mussten wir uns die Erlaubnis abholen, mit dem Auto nach Argentinien ein zu reisen.
Am Samstag fuhren wir über die „Isla Negra“, eines der Häuser Pablo Nerudas an der Küste etwa 50km südlich von Valparaíso in selbige Stadt. Da das Sheraton Miramar in Viña del Mar unsere Anwesenheit nicht zu schätzen wusste, nächtigten wir im Hotel „Oceanic“, einige Kilometer weiter nördlich. Das Zimmer ging direkt zum Meer hinaus, das Hotel selbst war auf einer Klippe direkt über der Küste errichtet worden.
Der Sonntag wurde komplett in Valpao und Viña mit Stadtführungen unter meiner Leitung verbracht, sodass wir an diesem Tag nur etwa fünf Kilometer weiter nach Norden vorrückten.
Gestern wollten wir dann etwas mehr Strecke zurücklegen und schafften es fast bis nach La Serena. Zufällig fanden wir nahe der Autobahn ein Hotel, das Gina wegen der Thermalbäder sofort zusagte. Ich selbst nutzte die frühe Stunde (es war bei Ankunft gerade mal 16:30), um endlich mal wieder laufen zu gehen. Anschließend konnte ich sogar noch mit Horst bei Tageslicht im Pool schwimmen und ich konnte mich endlich mal wieder so richtig austoben!
Heute ging es dann das letzte Stück vollends weiter nach La Serena, wo ich jetzt im Moment im Hotel sitze und diesen Artikel schreibe. Langsam werde ich allerdings müde, mir fallen gleich die Augen zu. Der Plan für morgen ist nach Vicuña und ins Valle del Elqui zu fahren, am Donnerstag wollen wir die chilenisch-argentinische Grenze in Angriff nehmen.

Wieder in Santiago

Nachdem wir vorgestern von der Jeeptour durch die Salar de Uyuni (Salzwüste von Uyuni) wohlbehalten wieder zurück nach Chile befördert wurden, haben wir dort den Bus zurück nach Santiago genommen. Nach dieser dreiundzwanzigstündigen Busfahrt sind wir auch hier wieder gut angekommen.
Kerstin konnte noch abends ihren Checkin für ihren Flug via Internet tätigen. Gestern abend hat sie dann auch schon ihren Flieger wieder zurück nach Deutschland genommen und ich sitz jetzt hier ganz allein, ohne meine Verlobte. Die Zeit mit ihr verging wie im Flug. Ich hätte nie gedacht, dass sechs Wochen so schnell vergehen können.
Gestern bin ich kurzentschlossen mit dem Bus nach Valparaíso gefahren, ich wollte nochmal schnell einen Gruß bei der Tía und meinen lieben Mitbewohnern lassen. Über Skype und Handy hab ich es dann sogar recht schnell geschafft, die noch verbliebenen Deutschen des Intercambios von letztem Semester, Antje und Hannes, zusammen zu trommeln. Zusammen mit einigen Bekannten Chilenen hatten wir dann noch einen gechillten Abend im „Matiz“, im Zentrum von Valpo.

Morgen früh, um 7:30, erwarte ich meine Eltern, mit ihnen werden wir dann Chile und Argentinien per Auto unsicher machen.

6088m

In voller Montur und angeseilt geht es den Berg hinauf

In voller Montur und angeseilt geht es den Berg hinauf

Die Nacht war grausam. Wir waren es zwar gewohnt, früh ins Bett zu gehen, jedoch nicht SO früh. Um 18:30 lagen alle auf dem Dachboden der Hütte in ihren Schlafsäcken und raschelten, was das Zeug hielt. Nach vier Stunden schaute ich dann endlich mal auf die Uhr, es war halb elf. Langsam wurde ich müde genug, um eventuell bald ein zu schlafen. Um halb zwölf war ich immer noch nicht eingeschlafen. Um halb eins hatte dann irgend so ein Hirni seinen Wecker gestellt, den er auch glatt überhörte, dafür aber den Rest der Mannschaft schonmal eine halbe Stunde zu früh weckte. Kurz nach eins kam dann einer der Guías um uns zu wecken. Nachdem wir dann unsere Schlafsäcke wieder eingepackt und uns dann eine Ewigkeit lang in unsere Ausrüstung gezwängt hatten, ging es gegen kurz nach zwei endlich los. Nach 50m Fußmarsch wurden die Steigeisen an die Füße geschnallt und je zwei Touristen mit einem Seil an ihren Guía geschnürt. Durch die Kopflampe, die jeder auf der Stirm hatte, konnte man immer nur die Schuhe samt Steigeisen des Vordermanns sehen, der Blick reichte nicht weiter als einige Meter. Nach einer endlos erscheinenden Zeit gab es die erste Pause. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass wir erst eine Stunde gelaufen waren. Da es aufrund der größeren Höhe nun schon etwas kälter geworden war, zog ich meinen Winteranorak noch an. Ich hatte jetzt zwei Paar Socken, drei Hosen, ein T-Shirt, ein Sweatshirt, eine Fleecejacke, eine Regenjacke und eine Windjacke an. Sobald wir mehr als drei Minuten standen, fror ich trotzdem.
Mein Snickers, das ich mir in dieser Pause gönnen wollte, war gefroren. Es splitterte bei jedem Biss die Schokolade ab.
Der weitere Weg ging stets bergauf (wer hätt’s gedacht?) und die Luft war verdammt knapp. Auf einer Höhe von über 5000m über dem Meer merkt man halt schon gewaltig, dass da 5km weniger Luft über einem sind. Ismael, unser Guía kam nicht einmal außer Atem. Wir mussten ihn des öfteren zu einer kurzen Verschnaufpause zwingen. Gegen sechs Uhr dämmerte es bereits ein Wenig und wir sahen, dass wir uns schon direkt unter dem Gipfel befanden. Auf eine Nachfrage meinte er, es sei nicht mehr weiter anstrengend und auch nicht mehr steil. Komischerweise mussten wir dann doch einige Meter mehr oder weniger senkrechte Eiswand hinaufklettern. Gott sei Dank hatten wir das ja am Tag vorher geübt! Fast oben angekommen ging es dann noch einige Meter auf dem Grat des Berges entlang. Ich glaube, so einen Grat hätte ich mir vorher in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt: Rechts ging es ungefähr 1000m (in Worten: eintausend Meter) fast senkrecht eine felsige, teils vereiste Wand hinunter. Man konnte unten die Talsohle sehen. Links ging es nicht ganz so weit, nur etwa 100m, auch nicht ganz so steil hinunter. Auch war hier kein Fels zu sehen, es war alles vergletschert. Es hätte auf jeden Fall nur ein falscher Schritt nach links oder rechts gereicht, man wäre einfach so runtergefallen. Zum Glück war da noch dieses Seil… Ismael meinte kurz vor dem Ziel recht trocken, drei Wochen vorher seien drei Ecuadorianer bei dem Versuch, die steile Südwand zu erklimmen, in den Tod gestürzt. Er selbst hat die Wand vor zwei Monaten im Zuge seiner Bergführerprüfung erklettern müssen. Es sei ein vierzehnstündiger Aufstieg gewesen. Oben, auf 6080m angekommen entschädigte die hinterm Horizont aufgehende Sonne und der Ausblick auf die umliegenden, niedrigeren Gipfel für alle vorangegangenen Qualen. Es war einfach umwerfend!
Der Gipfel

Der Gipfel

Nach einer Rast von etwa fünf Minuten mussten wir jedoch schon wieder den Abstieg beginnen. Zum Einen wurde es zu kalt, zum Andern mussten wir den sehr begrenzten Platz auf dem verschneiten Gipfel für die nachkommenden Grüppchen freigeben. Wir waren übrigens die vorletzten, die starteten, aber die ersten, die oben ankamen: Germany wins! Entgegen meiner Hoffnung
war der Abstieg nicht weniger anstrengend als der Aufstieg. Unser Problem war, dass wir nicht mehr genügend Wasser bei uns hatten. So wurden die Kopfschmerzen, die sich schon beim Aufstieg ganz leicht angekündigt hatten, immer stärker. Zum Schluss war der Durst so groß, dass ich anfing, Schnee in meinen Mund zu stopfen. Obwohl wir die ersten auf dem Gipfel waren, waren wir dann die Letzten, die in der Basisstation ankamen. So langsam machte der Durst vor Allem mich. Kerstin hat es wohl besser
weggesteckt. Während des Abstiegs verfluchte ich die Organisation unserer Tour unzählige Male: Keiner hatte uns gesagt, dass man oben, im Basislager, kein Wasser mehr kaufen kann. Wir waren es von unserer letzten Wanderung gewohnt, dass man selbst auf über 4000m noch alle paar Ecken Wasser und sogar RedBull und Bier kaufen kann. Das war leider unser Verhängnis.
Nachdem wir also an der Basisstation undere Schlafsäcke eingepackt, die Ausrüstung ausgezogen und endlich im Tal angekommen waren, wurden die Kopfschmerzen immer heftiger. Erst nach einer sehr großen Menge an Wasser (die dort glücklicherweise wieder zu kaufen war), ließen sie allmählig nach.
Als wir gegen ein Uhr wieder in La Paz angekommen waren, stellten wir erfreut fest, dass die Bank uns unser „gestohlenes“ Geld wieder zurücküberwiesen hatte.
Nach einem kräfigenden Mittagessen im Hotel Oberland (wo wir zuvor schon zweimal Schweizer Fondue gegessen hatten) nahmen wir abends dann den Bus nach Uyuni, wo unsere nächste Tour beginnen sollte. Morgen früh werden wir dann dort ankommen und sehen, was uns dort erwartet…

Huayna Potosí

Das Auto ist gestern wieder angespungen und wir konnten unbeschadet unser Refugio (Hütte) auf ca. 4300m erreichen. Nachmittags gings dann zu Fuß auf zum Gletscher, wo wir dann mit Pickel und Steigeisen die senkrechte Eiswand hinaufklettern durften. Das macht vielleicht Spaß!
Heute morgen haben wir dann gegen halb 10oo den Aufstieg zur oberen Hütte auf 5130m begonnen, wo wir auch gegen 12oo ankamen. Jetzt sollen wir uns den Nachmittag lang ausruhen, um dann nach dem Abendessen um 17oo ins Bett zu gehen. Heute nacht beginnt der Aufstieg zum Gipfel um 1oo…

Geld weg

Heute ist uns das Geld ausgegangen. Wir konnten nichtmal unsere Holtelrechnung der letzten drei Tage bezahlen. Dabei hatten wir immer genau aufgeschrieben, wie viel Geld wir abgehoben haben un wie viel dann noch auf der Kreditkarte übrig war. Unseren Berechnungen zufolge wären das ca. 350,-€. Der Hotelbesitzer des schweizer Hotels „Oberland“ ging mit uns alle Möglichkeiten des Bezahlens von Paypal bis hin zu internationaler Überweisu durch, immer ging jedoch etwas schief (vor 2 Monaten ging das
online noch, jetzt existiert der Menüpunkt nicht mehr). Schleßlich meinte er, wir sollen einfach bezahlen, wenn wir wieder zu Hause sind und an unser Konto kommen. Wir also anschließend bei de Bank angerufen, wo denn unser Geld sei: „Ja da wurden gestern 350,-€ am Geldautomat abgehoben“ Kann nicht sein. Haben wir nicht. „Ja das ist der selbe Betrag am selben Automat, wie vorgestern auch schon“. Stimmt, vorgestern hatten wir diesen Betrag abgehoben. Gestern nicht. „Ja da können wir nix machen, das ist eine Barabhebung von der bolivianischen Bank“. Wir also zu der Bank gerast, uns dort beschwert: „Ja da können wir nix machen. Wir haben noch kein Geld von Ihnen. Da müssen Sie zu der Firma, die die Kreditkartenbuchungen durchführt“. Wir also auch noch dort hin gerast.
Währenddessen mussten wir unsere Reisegruppe warten lassen, mit der wir die Bergtour (die 350,-€ von vorgestern…) gebucht hatten. Bei der Firma angekommen, meinte die nette Dame dann, dass tatsächlich nur einmal der Betrag abgebucht wurde. Muss also ein Fehler bei cer Übermittlung der Daten von Bolivien nach Deuutschland stattgefunden haben. Blöde elektronische Datenübertragung!!! Wir haben kein Geld mehr! Zum Glück konnten wir dann unsere Bank in Deutschland davon überzeugen,
uns 500,-€ vorzuschießen, damit wir hier wieder wegkommen. Und das mit dem Fehler wollen sie auch klären. Das Geld sollte also nicht verloren sein, ab morgen ist dann auch unsere Kreditkarte wieder gedeckt. Momentan befinden wir uns gaaanz entspannt auf einer unglaublich holprigen Straße, die uns zum zu besteigenden Berg „Huayna Potosí“ führt (verzeiht mir deshalb bitte auch eventuelle Tippfehler…). Heute wird Eisklettern geübt, morgen beginnt der Aufstieg zum Basislager auf 5200m. Übermorgen
werden wir nachts um 2oo den Aufstieg zum 6088m hohen Gipfel beginnen. Wenn alles klappt, sind wir am selben Tag nachmittags wieder in La Paz.

Update:
Die Holperstraße hat jetzt unseren Transport lahmgelegt. Ein Wackelkontakt an der Batterie hat einen Kriechstrom verursacht, der fast zum Brand geführt hätte. Auf jeden Fall ging der Motor aus und wir stehen jetzt. Mitten in der Wüste 🙂

Neueste Fotos

Schaut selbst. Sind nur ein paar, mehr werde ich erst hochladen, wenn ich wieder in Santiago bin.

Direktbus nach La Paz = 5 Busse und ein Schiff

Auf Umwegen sind wir jetzt in La Paz angekommen. Gebucht hatten wir einen Direktbus von Cuzco nach La Paz. Allerdings hat das nicht ganz geklappt. Angeblich ist der grosse Bus des Unternehmens kaputt gegangen also musste ein Teil der Passagiere doch mit Umsteigen fahren. Am Busbahnhof sind wir in einen Bus nach Puno eingestiegen in dem die Fenster nicht zugingen und es ziemlich kalt war. Allerdings fuhren wir nicht bis Puno sondern sind irgendwann mitten in der Nacht in einen anderen Bus umgestiegen der uns dann vollends nach Puno brachte. Dafür war es in diesem wärmer und wir hatten im unteren Teil des Doppeldeckerbusses ein Cama (Bett) :). In Puno durften wir dann in den nächsten Bus nach Copacabana umsteigen. Allerdings waren wir in dem Bus nur bis zur Grenze. Dort hiess es dann umsteigen in zwei kleine Busse und dann wirklich nach Copacabana. In Copacabana hatten wir zweieinhalb Stunden Aufenthalt und konnten gemütlich essen. Um 13:13 Uhr ging es dann mit dem nächsten Bus weiter bis ans Ufer des Titicacasees. Dort wurde dann der Bus auf ein „Schiff“ verfrachtet und wir auf ein anderes. Das „Schiff“ für den Bus hatte gerade mal genug Platz für das Busschen und den Bootsmann. Danach ging es dann im gleichen Bus weiter nach La Paz. Angekommen sind wir in unserem Hotel um kurz vor 18 Uhr. Laut erstem Ticket sollten wir um 10 Uhr da sein.