Archiv nach Monaten: November 2011

Wochenendbesuch von Kerstin

Am Wochenende hat mich Kerstin besucht. Wir sind am Samstag gemeinsam in den Nationalpark „Manuel Antonio“ gefahren. Dort konnten wir Affen, Faultiere, Waschbären, Schlangen und diverse Vögel in freier Wildbahn beobachten. Kerstin wird demnächst Fotos von diesem Ausflug auf ihrem Blog zeigen.
Am Sonntag waren wir zusammen etwas surfen bevor sie wieder ins kalte Coronado zurückfuhr.

Ich hab mittlerweile etwas mehr zu tun, als einen Topf zu spülen. Am Donnerstag, Freitag und heute war/bin ich den ganzen Tag am Stand der Schule am Strand. Aber ich verbringe natürlich trotzdem viel Zeit im Wasser. Kerstin hat sich beschwert, dass ich so braun sei 🙂

Jetzt bleiben mir hier in Jacó nur noch zwei Wochen, bevor es dann zum Arbeiten in den Nationalpark geht.

Surfstunden verkaufen, Boards vermieten

Nachdem ich gestern den ganzen Tag den Stand am Strand bewacht und viele Kunden angeworben habe (4 Surfstunden à 50$ verkauft und 8 Boards à 10$ vermietet), darf ich heute gleich wieder ran: Von 7oo-17oo ist Strandwache angesagt. Gestern konnte ich nur in der Mittagspause 20 min surfen. Heut wirds vermutlich etwas mehr 🙂

Surfen. Sonst nicht viel.

Außer dem Spülen einiger Töpfe gab es die letzten Tage nichts weiter zu tun als Surfen zu lernen. Ich hatte zwar die Idee, das Bad in Gustavos Haus etwas zu renovieren, die Dusche zu reparieren und es etwas zu „entsiffen“. Jedoch bedarf dieses Vorhaben Aktionen seiterseits: Werkzeug und Material kaufen, mir seine Wünsche mitteilen… Und wie die Costaricaner so sind, machen wir das dann eben alles mañana. Ich vermute, da passiert nichts, bis ich wieder gehe in gut zwei Wochen.

Heute hab ich Fabi getroffen, ein Ehemaliger Mitspieler in meiner Eishockeymannschaft. Mit ihm war ich heute auf den Wellen unterwegs, am Freitag fliegt er wieder heim. Er hat auch folgendes Foto von mir gemacht:

Morgen werde ich den ganzen Tag arbeiten müssen. Einer der Surflehrer hat frei und somit muss ich den Stand bewachen während die anderen Unterricht geben. Um 7 Uhr gehts los.

Gustavos Haus

Hier wohne ich gerade: http://geohash.org/d1eydr5yntj9

Fotos online

Seit ich in Costa Rica bin, habe ich selbst noch kein Fotoalbum erstellt. Von der Zeit, die ich mit Kerstin zusammen unterwegs war, gibt es aber trotzdem schon Fotos in Kerstins Fotoalben. Die ersten anderthalb Wochen gibt es hier: KLICK!, vom letzten Wochenende hier: KLICK!. Das Passwort ist jeweils Australien
An diesem besagten Wochenende habe ich Kerstin in ihrer Sprachschule besucht und wir sind am Samstag in den Nationalpark Quebradas González gefahren. Dort waren wir im Dschungel wandern. Heute waren wir vor meiner Abreise noch gemeinsam auf dem Markt in Coronado, wo Kerstin wohnt.

Kerstins gesamte Fotoalben könnt ihr übrigens hier ansehen: KLICK!

Hausmeister

Da die Surfschule aus genau einem Pavillon am Strand besteht, der jeden Morgen auf- und jeden Abend abgebaut wird, gibt es für einen Hausmeister eigentlich nicht viel zu tun.

Seit gestern wohne ich jetzt bei Gustavo, dem Gründer und Chef der Surfschule. Ich habe im Wohnzimmer eine Matratze. Rafael, der Schweizer, der seit drei Monaten dort wohnt, bleibt jetzt doch noch länger. Bis zum 4.12. So lange muss ich wohl mit dem Wohnzimmer vorlieb nehmen.

Gestern gabs richtigen Surfunterricht für mich. Als Aufgabe für den restlichen Tag musste ich einen Topf spülen. Das wars. Heute kommt eine Putzfrau, also fällt Putzen wohl nicht in meinen Aufgabenbereich. Zum Boards reparieren kommt auch jemand. Also weiß ich eigentlich nicht so ganz, was ich hier tue. Vermutlich werde ich viel surfen. Meine Lebensmittel musste ich mir bisher noch selbst kaufen. Aber immerhin hab ich schonmal ein Bett. Gustavo möchte mir gerne ein Board verkaufen, dass er dann bei meiner Abreise auch wieder zurückkauft.

Übers Wochenende fahr ich jetzt auf jeden Fall erstmal nach San José zu Kerstin. Dort gibts ein großes Abschiedsessen weil die halbe Sprachschule abreist.

Update: Eben beim Mitagessen meinte Gustavo, dass ich ab Montag dann wohl etwas mehr zu tun bekomme (wo er wohl die Arbeit her bekommt? Die Boards sind seit gestern wieder alle in Schuss…) und er mit dann auch das Essen bezahlt. Man darf auf jeden Fall gespannt bleiben…

Boards schleifen, lackieren und den Haushalt schmeißen

Die ersten beiden Dinge habe ich heute bereits erledigt, der Rest folgt. Aber erst nach einer echten Surfstunde. Offenbar surfe ich so mies, dass ich dringend Nachhilfe brauche.

Große Wellen

Nachdem mich Gustavo (Chef der Surfschule) heute morgen schon wieder auf mañana, also auf morgen vertrösten wollte, hab ich darauf bestanden, surfen zu gehen. Ich steh doch nicht um 6 auf, nur um dann wieder weg geschickt zu werden.

Kurz: Surfen war super und unglaublich anstrengend. Die Wellen sind hier recht hoch, da ist es schwierig, mit dem Board erstmal rauszukommen. Aber es hat rießen Spaß gemacht 🙂

Surfunterricht

Eigentlich hätte ich heute Nachmittag um 3 Surfunterricht bekommen sollen. Ich wäre einfach zu zwei anderen dazugestoßen. Doch diese zwei hatten dann kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Da ich ja nichts bezahle (davon gehe ich zumindest aus…), wurde nun meine Surfstunde auch verschoben. Auf morgen früh, 7oo Uhr. Dafür war ich im brühwarmen Pazifik baden und hab mich von den doch recht großen Wellen durch die Gegend tragen lassen.

Vor dem Surfunterricht morgen früh werde ich noch das Hostel wechseln. Momentan bin ich im Las Camas. Es ist eigentlich mehr ein Wohnhaus als ein Hostel. Ein Ungar hat dieses Haus gepachtet und wohnt hier seit einigen Jahren. In die Zimmer hat er Stockbetten gestellt und jetzt ist es eine große WG. Etwas gammelig, aber ganz ok. Ich habe eben allerdings ein anderes Hosten (Hostel de Haan) für den selben Preis (10$/Nacht) gefunden, das etwas einladender aussieht und zudem nur eine Minute vom Stand der Surfschule am Strand entfernt ist. Dort werde ich morgen früh hinziehen.

Die Surfschule Jacó Surf School, in der ich dann ab irgendwann arbeite, ist übrigens die erste und somit älteste Surfschule in Jacó.

Diesel oder Benzin? Das ist hier die Frage…

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Die letzte Woche war nicht besonders aufregend. Kerstin hatte Unterricht und ich war im Internet auf Jobsuche. Von 9 E-Mails, die ich auf Angebote hin verschickte, kamen eine Woche später gerade mal drei Antworten. Dabei war eine Absage und zwei „vielleichts“.

Nach dieser offensichtlich sehr langweiligen Woche haben wir zu siebt mit anderen Schülern von Kerstin Sprachschule ein Auto gemietet und sind nach La Fortuna gefahren. Unter dem Reiter „Orte und Karten“ am oberen Rand des Blogs findet ihr eine Karte mit dem Ort eingezeichnet, an dem wir dort wandern waren.

Als wir am Freitagabend in La Fortuna ankamen, hat Kerstin uns mit ihrem Insiderwissen an einen heißen Bach geführt, in dem wir nachts um 10 dann noch gebadet haben. Die Stelle, an der man ins Wasser kann, findet man nicht, wenn man nicht schon einmal dort gewesen ist: Man fährt etwa 8 km eine schmale Straße aus der Stadt in Richtung Nationalpark und hält anschließend auf einem schwach beleuchteten Parkplatz, der gerade von den letzten Touristenbussen verlassen wird. Auf der anderen Straßenseite läuft man auf ein verschlossenes Tor zu und biegt kurz davor nach links ab. Nun läuft man etwa 50 m entlang des Zaunes in den immer dichter werdenden Dschungel um schließlich an eine alte steinerne Treppe zu gelangen. Diese führt direkt unter eine Brücke, unter der der heiße Bach durchfließt. Hier lässt man nun seine Klamotten und fühlt sich wie in einem Gruselfilm. Einige Meter Flussabwärts befindet sich ein kleines Wehr und ein Gumpen, in den man sich reinsetzen und entspannen kann. Das gruslige Gefühl verfliegt in dem warmen Wasser recht schnell.

Am Samstag ging es dann für unsere Gruppe auf eine Dschungelwanderung im Nationalpark. Mit Blick auf den Vulkan Arenal beginnt die Wanderung. Sie führt uns immer weiter ins Dickicht entlang eines gut ausgetretenen Trampelpfades. Im Urwald erwarten uns schließlich jede Menge Nasenbären, Weißgesichtsaffe, Spinnen, unzählige Vogelarten und unvorstellbar große Regenwaldbäume (Fotos folgen, sobald ich an einen PC komme…). Die Wanderung war ein richtiges Abenteuer.

Der Sonntag verlief für einen Teil der Gruppe, zu der Kerstin und ich gehörten, sehr entspannt. Gegen 14oo Uhr verließen wir La Fortuna und machten uns mit unserem Rießenauto wieder auf dem Heimweg. Zurück in San José musste nun nur noch getankt und das Auto zurückgegeben werden. Abgabetermin war 17oo Uhr, wir waren etwa eine viertel Stunde vorher an der Tankstelle, die Autovermietung war nur ein Block entfernt. Alles also bestens geplant. Der freundliche Tankwart erschien und fragte uns, was und wieviel wir tanken wollten. Einmal volltanken mit Diesel bitte. Gesagt, getan. Doch irgendwie war der Tankwart verschwunden und wir fanden ihn unter dem Auto wieder. Auf eine Nachfrage von mir, was er denn dort mache, kam die Antwort, er hätte keinen Diesel, sondern Benzin getankt. Genial. Nicht, dass wir es ihm vorher falsch gesagt hätten. Es stand dazu noch groß auf dem Tankdeckel.

Auf jeden Fall wurde nun ein Mechaniker gerufen, das Auto auf die Hebebühne geschoben und anschließend der Tank… nein, nicht peergepumpt, sondern leergeschläuchelt. Vom Mechaniker per Mund! Unser Zeitplan war dahin. Glücklicherweise fand sich jedoch eine Stunde nach unserem Termin und nach Landenschluss noch jemand von der Autovermietung, der das Auto anschließend entgegennahm.

Abends wieder zurück in Kerstins Sprachschule erhielt ich eine Email von einer Surfschule in Jaco, die ich angeschrieben hatte. Sie hätten Interesse an mir und ihnen gefiele meine Idee mit Arbeit gegen Kost und Logis.

Gestern kam ich dann in Jaco an und heute war in bei der Schule. Je nach dem, ob der Schweizer, der z.Zt. noch dort ist, die Schule verlässt, kann ich am Donnerstag oder am Freitag dort anfangen. Heute nachmittag bekomme ich aber erstmal Surfunterricht 🙂