Archiv nach Monaten: August 2009

Wieder in Santiago

Nachdem wir vorgestern von der Jeeptour durch die Salar de Uyuni (Salzwüste von Uyuni) wohlbehalten wieder zurück nach Chile befördert wurden, haben wir dort den Bus zurück nach Santiago genommen. Nach dieser dreiundzwanzigstündigen Busfahrt sind wir auch hier wieder gut angekommen.
Kerstin konnte noch abends ihren Checkin für ihren Flug via Internet tätigen. Gestern abend hat sie dann auch schon ihren Flieger wieder zurück nach Deutschland genommen und ich sitz jetzt hier ganz allein, ohne meine Verlobte. Die Zeit mit ihr verging wie im Flug. Ich hätte nie gedacht, dass sechs Wochen so schnell vergehen können.
Gestern bin ich kurzentschlossen mit dem Bus nach Valparaíso gefahren, ich wollte nochmal schnell einen Gruß bei der Tía und meinen lieben Mitbewohnern lassen. Über Skype und Handy hab ich es dann sogar recht schnell geschafft, die noch verbliebenen Deutschen des Intercambios von letztem Semester, Antje und Hannes, zusammen zu trommeln. Zusammen mit einigen Bekannten Chilenen hatten wir dann noch einen gechillten Abend im „Matiz“, im Zentrum von Valpo.

Morgen früh, um 7:30, erwarte ich meine Eltern, mit ihnen werden wir dann Chile und Argentinien per Auto unsicher machen.

6088m

In voller Montur und angeseilt geht es den Berg hinauf

In voller Montur und angeseilt geht es den Berg hinauf

Die Nacht war grausam. Wir waren es zwar gewohnt, früh ins Bett zu gehen, jedoch nicht SO früh. Um 18:30 lagen alle auf dem Dachboden der Hütte in ihren Schlafsäcken und raschelten, was das Zeug hielt. Nach vier Stunden schaute ich dann endlich mal auf die Uhr, es war halb elf. Langsam wurde ich müde genug, um eventuell bald ein zu schlafen. Um halb zwölf war ich immer noch nicht eingeschlafen. Um halb eins hatte dann irgend so ein Hirni seinen Wecker gestellt, den er auch glatt überhörte, dafür aber den Rest der Mannschaft schonmal eine halbe Stunde zu früh weckte. Kurz nach eins kam dann einer der Guías um uns zu wecken. Nachdem wir dann unsere Schlafsäcke wieder eingepackt und uns dann eine Ewigkeit lang in unsere Ausrüstung gezwängt hatten, ging es gegen kurz nach zwei endlich los. Nach 50m Fußmarsch wurden die Steigeisen an die Füße geschnallt und je zwei Touristen mit einem Seil an ihren Guía geschnürt. Durch die Kopflampe, die jeder auf der Stirm hatte, konnte man immer nur die Schuhe samt Steigeisen des Vordermanns sehen, der Blick reichte nicht weiter als einige Meter. Nach einer endlos erscheinenden Zeit gab es die erste Pause. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass wir erst eine Stunde gelaufen waren. Da es aufrund der größeren Höhe nun schon etwas kälter geworden war, zog ich meinen Winteranorak noch an. Ich hatte jetzt zwei Paar Socken, drei Hosen, ein T-Shirt, ein Sweatshirt, eine Fleecejacke, eine Regenjacke und eine Windjacke an. Sobald wir mehr als drei Minuten standen, fror ich trotzdem.
Mein Snickers, das ich mir in dieser Pause gönnen wollte, war gefroren. Es splitterte bei jedem Biss die Schokolade ab.
Der weitere Weg ging stets bergauf (wer hätt’s gedacht?) und die Luft war verdammt knapp. Auf einer Höhe von über 5000m über dem Meer merkt man halt schon gewaltig, dass da 5km weniger Luft über einem sind. Ismael, unser Guía kam nicht einmal außer Atem. Wir mussten ihn des öfteren zu einer kurzen Verschnaufpause zwingen. Gegen sechs Uhr dämmerte es bereits ein Wenig und wir sahen, dass wir uns schon direkt unter dem Gipfel befanden. Auf eine Nachfrage meinte er, es sei nicht mehr weiter anstrengend und auch nicht mehr steil. Komischerweise mussten wir dann doch einige Meter mehr oder weniger senkrechte Eiswand hinaufklettern. Gott sei Dank hatten wir das ja am Tag vorher geübt! Fast oben angekommen ging es dann noch einige Meter auf dem Grat des Berges entlang. Ich glaube, so einen Grat hätte ich mir vorher in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt: Rechts ging es ungefähr 1000m (in Worten: eintausend Meter) fast senkrecht eine felsige, teils vereiste Wand hinunter. Man konnte unten die Talsohle sehen. Links ging es nicht ganz so weit, nur etwa 100m, auch nicht ganz so steil hinunter. Auch war hier kein Fels zu sehen, es war alles vergletschert. Es hätte auf jeden Fall nur ein falscher Schritt nach links oder rechts gereicht, man wäre einfach so runtergefallen. Zum Glück war da noch dieses Seil… Ismael meinte kurz vor dem Ziel recht trocken, drei Wochen vorher seien drei Ecuadorianer bei dem Versuch, die steile Südwand zu erklimmen, in den Tod gestürzt. Er selbst hat die Wand vor zwei Monaten im Zuge seiner Bergführerprüfung erklettern müssen. Es sei ein vierzehnstündiger Aufstieg gewesen. Oben, auf 6080m angekommen entschädigte die hinterm Horizont aufgehende Sonne und der Ausblick auf die umliegenden, niedrigeren Gipfel für alle vorangegangenen Qualen. Es war einfach umwerfend!
Der Gipfel

Der Gipfel

Nach einer Rast von etwa fünf Minuten mussten wir jedoch schon wieder den Abstieg beginnen. Zum Einen wurde es zu kalt, zum Andern mussten wir den sehr begrenzten Platz auf dem verschneiten Gipfel für die nachkommenden Grüppchen freigeben. Wir waren übrigens die vorletzten, die starteten, aber die ersten, die oben ankamen: Germany wins! Entgegen meiner Hoffnung
war der Abstieg nicht weniger anstrengend als der Aufstieg. Unser Problem war, dass wir nicht mehr genügend Wasser bei uns hatten. So wurden die Kopfschmerzen, die sich schon beim Aufstieg ganz leicht angekündigt hatten, immer stärker. Zum Schluss war der Durst so groß, dass ich anfing, Schnee in meinen Mund zu stopfen. Obwohl wir die ersten auf dem Gipfel waren, waren wir dann die Letzten, die in der Basisstation ankamen. So langsam machte der Durst vor Allem mich. Kerstin hat es wohl besser
weggesteckt. Während des Abstiegs verfluchte ich die Organisation unserer Tour unzählige Male: Keiner hatte uns gesagt, dass man oben, im Basislager, kein Wasser mehr kaufen kann. Wir waren es von unserer letzten Wanderung gewohnt, dass man selbst auf über 4000m noch alle paar Ecken Wasser und sogar RedBull und Bier kaufen kann. Das war leider unser Verhängnis.
Nachdem wir also an der Basisstation undere Schlafsäcke eingepackt, die Ausrüstung ausgezogen und endlich im Tal angekommen waren, wurden die Kopfschmerzen immer heftiger. Erst nach einer sehr großen Menge an Wasser (die dort glücklicherweise wieder zu kaufen war), ließen sie allmählig nach.
Als wir gegen ein Uhr wieder in La Paz angekommen waren, stellten wir erfreut fest, dass die Bank uns unser „gestohlenes“ Geld wieder zurücküberwiesen hatte.
Nach einem kräfigenden Mittagessen im Hotel Oberland (wo wir zuvor schon zweimal Schweizer Fondue gegessen hatten) nahmen wir abends dann den Bus nach Uyuni, wo unsere nächste Tour beginnen sollte. Morgen früh werden wir dann dort ankommen und sehen, was uns dort erwartet…

Huayna Potosí

Das Auto ist gestern wieder angespungen und wir konnten unbeschadet unser Refugio (Hütte) auf ca. 4300m erreichen. Nachmittags gings dann zu Fuß auf zum Gletscher, wo wir dann mit Pickel und Steigeisen die senkrechte Eiswand hinaufklettern durften. Das macht vielleicht Spaß!
Heute morgen haben wir dann gegen halb 10oo den Aufstieg zur oberen Hütte auf 5130m begonnen, wo wir auch gegen 12oo ankamen. Jetzt sollen wir uns den Nachmittag lang ausruhen, um dann nach dem Abendessen um 17oo ins Bett zu gehen. Heute nacht beginnt der Aufstieg zum Gipfel um 1oo…

Geld weg

Heute ist uns das Geld ausgegangen. Wir konnten nichtmal unsere Holtelrechnung der letzten drei Tage bezahlen. Dabei hatten wir immer genau aufgeschrieben, wie viel Geld wir abgehoben haben un wie viel dann noch auf der Kreditkarte übrig war. Unseren Berechnungen zufolge wären das ca. 350,-€. Der Hotelbesitzer des schweizer Hotels „Oberland“ ging mit uns alle Möglichkeiten des Bezahlens von Paypal bis hin zu internationaler Überweisu durch, immer ging jedoch etwas schief (vor 2 Monaten ging das
online noch, jetzt existiert der Menüpunkt nicht mehr). Schleßlich meinte er, wir sollen einfach bezahlen, wenn wir wieder zu Hause sind und an unser Konto kommen. Wir also anschließend bei de Bank angerufen, wo denn unser Geld sei: „Ja da wurden gestern 350,-€ am Geldautomat abgehoben“ Kann nicht sein. Haben wir nicht. „Ja das ist der selbe Betrag am selben Automat, wie vorgestern auch schon“. Stimmt, vorgestern hatten wir diesen Betrag abgehoben. Gestern nicht. „Ja da können wir nix machen, das ist eine Barabhebung von der bolivianischen Bank“. Wir also zu der Bank gerast, uns dort beschwert: „Ja da können wir nix machen. Wir haben noch kein Geld von Ihnen. Da müssen Sie zu der Firma, die die Kreditkartenbuchungen durchführt“. Wir also auch noch dort hin gerast.
Währenddessen mussten wir unsere Reisegruppe warten lassen, mit der wir die Bergtour (die 350,-€ von vorgestern…) gebucht hatten. Bei der Firma angekommen, meinte die nette Dame dann, dass tatsächlich nur einmal der Betrag abgebucht wurde. Muss also ein Fehler bei cer Übermittlung der Daten von Bolivien nach Deuutschland stattgefunden haben. Blöde elektronische Datenübertragung!!! Wir haben kein Geld mehr! Zum Glück konnten wir dann unsere Bank in Deutschland davon überzeugen,
uns 500,-€ vorzuschießen, damit wir hier wieder wegkommen. Und das mit dem Fehler wollen sie auch klären. Das Geld sollte also nicht verloren sein, ab morgen ist dann auch unsere Kreditkarte wieder gedeckt. Momentan befinden wir uns gaaanz entspannt auf einer unglaublich holprigen Straße, die uns zum zu besteigenden Berg „Huayna Potosí“ führt (verzeiht mir deshalb bitte auch eventuelle Tippfehler…). Heute wird Eisklettern geübt, morgen beginnt der Aufstieg zum Basislager auf 5200m. Übermorgen
werden wir nachts um 2oo den Aufstieg zum 6088m hohen Gipfel beginnen. Wenn alles klappt, sind wir am selben Tag nachmittags wieder in La Paz.

Update:
Die Holperstraße hat jetzt unseren Transport lahmgelegt. Ein Wackelkontakt an der Batterie hat einen Kriechstrom verursacht, der fast zum Brand geführt hätte. Auf jeden Fall ging der Motor aus und wir stehen jetzt. Mitten in der Wüste 🙂

Neueste Fotos

Schaut selbst. Sind nur ein paar, mehr werde ich erst hochladen, wenn ich wieder in Santiago bin.

Direktbus nach La Paz = 5 Busse und ein Schiff

Auf Umwegen sind wir jetzt in La Paz angekommen. Gebucht hatten wir einen Direktbus von Cuzco nach La Paz. Allerdings hat das nicht ganz geklappt. Angeblich ist der grosse Bus des Unternehmens kaputt gegangen also musste ein Teil der Passagiere doch mit Umsteigen fahren. Am Busbahnhof sind wir in einen Bus nach Puno eingestiegen in dem die Fenster nicht zugingen und es ziemlich kalt war. Allerdings fuhren wir nicht bis Puno sondern sind irgendwann mitten in der Nacht in einen anderen Bus umgestiegen der uns dann vollends nach Puno brachte. Dafür war es in diesem wärmer und wir hatten im unteren Teil des Doppeldeckerbusses ein Cama (Bett) :). In Puno durften wir dann in den nächsten Bus nach Copacabana umsteigen. Allerdings waren wir in dem Bus nur bis zur Grenze. Dort hiess es dann umsteigen in zwei kleine Busse und dann wirklich nach Copacabana. In Copacabana hatten wir zweieinhalb Stunden Aufenthalt und konnten gemütlich essen. Um 13:13 Uhr ging es dann mit dem nächsten Bus weiter bis ans Ufer des Titicacasees. Dort wurde dann der Bus auf ein „Schiff“ verfrachtet und wir auf ein anderes. Das „Schiff“ für den Bus hatte gerade mal genug Platz für das Busschen und den Bootsmann. Danach ging es dann im gleichen Bus weiter nach La Paz. Angekommen sind wir in unserem Hotel um kurz vor 18 Uhr. Laut erstem Ticket sollten wir um 10 Uhr da sein.

Machu Picchu vs Machu Pichu

Gestern sind wir von einer fünftägigen Wanderung über den 4600m hohen Salkantaypass, und durch das Urubambatal zurückgekommen. Los ging es am Dienstag, dem 4.8.09 von Cuzco aus. Um 4oo wurden wir von unserem Guía (Führer) abgeholt, das hieß aufstehen um 3:30, Rucksäcke packen und Checkout im Hotel. Nachdem wir dann zusammen mit unserem Guía anderthalb Stunden gewartet haben, kam endlich unser Bus. Dieser brachte uns dann in einer zweistündige Holperfahrt zu unserem eigentlichen Ausgangspunkt. Dort gab es dann ein kleines Fühstück mit der ganzen Gruppe, die aus elf Leuten bestand: Ein Puerto Ricaner, ein Costa Ricaner, eine Israelin, ein französisches Pärchen, ein US-Amerikaner aus Florida und seine Schwester, ein älteres US-amerikanisches Ehepaar aus Minnesota und wir beide. Jede Person durfte 5kg seines Gepäcks auf die uns begleitenden Pferde laden.
Um 10oo ging dann die Wanderung endlich los, über schmale Wege und durch dichten Dschungel die Anden hinauf. Da wir zwei Köche dabei hatten, bekamen wir gegen 1oo eine leckeres zweigängiges Menü serviert. Sogar Tische und Stühle wurden mittransportiert.
Abends erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang gegen 18oo unser Nachtlager auf ca. 3800m ü. NN. Während wir auf das ebenfalls wieder zweigängige Abendessen warteten, wurde es empfindlich kalt, so hoch in den Bergen. Zum Glück hatten wir unsere Skihose bzw. Skiunterwäsche, Mütze und Handschuhe dabei. Eine Stunde vor dem Essen, gegen 19oo, gab es (wie auch an jedem der folgenden Tage…) „Teatime“ mit salzigem Popcorn.. Bis zum Essen waren dann alle ohne warme Klamotten erfroren, der Rest war verhungert.
Nach dem Essen waren unsere Zelte dann schon aufgebaut, wir mussten nur noch die Isomatten und unsere eigenen Schlafsäcke hineinlegen. Die Nacht war zwar ziemlich kalt, ich hatte es in meinem Schlafsack allerdings sehr angenehm. Kerstin hat ein wenig gefroren. Da die Isomatten ziemlich dünn waren, taten mir nach der halben Nacht beide Hüften weh und ich hab kaum mehr geschlafen.
Geweckt wurde um 5oo mit einem Klopfen an der Zeltwand und einem Tee ans „Bett“. Nach dem Frühstück begannen wir um halb 7 dann den anstrengendsten Teil der Wanderung: Den vierstündigen Aufstieg auf den Pass des 4600m hohen Salkantay. Die dünne Luft ließ uns zwar ganz schön schnaufen, Schritt für Schritt kämpften wir uns aber dem höchsten Punkt entgegen. Danach lagen uns noch 2h Abstieg, ein Mittagessen und vier weitere Stunden Abstieg in den von Moskitos bevölkerten Dschungel vor uns. Abends wurde das Zelt auf einem nur noch 2900m hoch gelegenen Bauernhof aufgeschlagen. Es war nachts schon deutlich wärmer als in der Nacht zuvor. Am dritten Tag ging es ebenso früh weiter wie am zweiten. Der Weg führte das scheinbar unendlich lange Tal weiter bergab, allerdings war die morgendliche Wanderung schon gegen 12oo zuende: Ein Bus brachte uns auf den nächsten Campingplatz. Dort begrüßte uns ein ca. 20cm großes Äffchen ganz aufgeregt. Beim Abendessen klaute er sogar den Leuten das Essen vom Teller. Für Entspannung für die müden Füße und Muskeln sorgte allerdings vor dem Abendessen der zweistündige Aufenthalt in den Thermalbädern unter freiem Himmel, nahe dem Campingplatz.
Der vierte Tag begann etwas später als die anderen beiden. Erst gegen halb zehn wanderten wir los, nun das Urubambatal hinauf. Unser Gepäck wurde jetzt nicht mehr per Pferd, sondern per Auto transportiert. Als wir die Eisenbahn erreichten, gab es Mittagessen. Von hier ab mussten wir dann unser gesamtes Gepäck selbst schleppen. Ungefähr eine Stunde nach dem Mittagessen sahen wir das erste Mal den Machu Picchu! Machu Picchu ist eigentlich der Name des Bergs nahe der weltberühmten Inkastadt. Der ursprüngliche Name der Stadt ist bis heute leider unbekannt. Beim Aussprechen des Namens muss man aufpassen: Unser Guía Juan Carlos war Andino und sprach Quechua (Machu Picchu ist quechua). Er erklärte mir, dass „matschu pitschu“ auf englisch „old dick“ heißt… Man sollte den Namen besser korrekt, nämlich „matschu piktschu“ aussprechen. Das bedeutet dann „alter Berg“. Abends kamen wir in Aguas Calientes an und verbachten die Nacht im Hotel.
Die Wanderung am fünften Tag begann früher denn je: Um 3:30 klingelte der Wecker, um 4oo war Loslaufen angesagt. Da für die Besteigung des Huayna Picchu (von hier aus ieht man die alte Inkastadt von oben) pro Tag nur 400 Leute zugelassen werden, mussten wir unter den ersten sein, die in die Stadt gelassen werden. Nach knapp anderthalb Stunden Treppenrennen und gefühlten zehn Millionen Stufen hatten wir etwa 400Hm zurückgelegt und waren unter den ersten 150 Leuten. Um 6oo machte die Stadt auf und wir mussten ans andere Ende der Stadt rennen um ein Ticket für den Aufstieg.zu ergattern. Danach gab es eine entspannte und sehr interessante Führung von Juan Carlos durch die Inkastadt. Um halb elf bestiegen wir dann Waynapicchu und hatten von oben einen gigantischen Ausblick (Fotos folgen, ich muss euch leider alle noch vertrösten…)!!!
Gegen 15:30 verließen wir Machu Picchu wieder, diesmal nahmen wir den Bus ins Tal runter. Den Weg zurück nach Cuzco legten wir mit dem Zug zurück, da es im Urubambatal keine Staße gibt.
Heute haben wir einen Tag Pause eingelegt und waren mit dem französischen Pärchen Catherine und Nico und dem Puerto Ricaner Daniel gemütlich Essen. Anschließend habe wir alle fünf und eine entspannende Massage für insgesamt gerade einmal 25,-€ gegönnt.
Jetzt warten wir gerade noch auf den Bus, der uns über Nacht nach La Paz, Bolivien bringt.