Am 30. Dezember fuhren wir mit dem Bus etwa 6 Stunden lang an die costaricanisch-panamaische Grenze an der karibischen Küste. Dort angekommen mussten wir zu Fuß über die Grenze laufen. Die Grenze besteht aus einer langen rostigen Brücke, die gerade so breit ist, dass ein Lastwagen darüber passt. Die Fußgänger müssen bei Gegenverkehr beim Überqueren der Brücke dann auf einen schmalen Holzsteg neben der Brücke den LKW ausweichen. Anschließend standen wir aufgrund der Ferien und des Silvesterwochenendes etwa 2 Stunden in der prallen Sonne, bevor wir den Einreisestempel auf der panamaischen Seite erhalten haben – die Ausreise war vorher in etwa zehn Minuten erledigt.
Oh, wie schön ist Panama – Panama riecht jedoch NICHT nach Bananen, wie Janoschs Tieger und der Bär denken.
Von der Grenze aus sind wir für 10 Dollar mit einem Sammeltaxi voller Leute, die wir in der Schlange an der Grenze kennen gelernt haben, nach Almirante gefahren. Dort wurden wir für 5 Dollar auf ein Wassertaxi verladen um zur Hauptinsel unseres Ziels, der Bocas del Toro Inselgruppe zu gelangen.
Dort angekommen wurde erstmal Geld in Form von Dollar abgehoben und Kerstin lief dabei ein Surfboard über den Weg. Aufgrund des günstigen Preises hat sie es gleich gekauft. So entfällt die lästige Miete und möglicherweise können wir es beim Heimflug umsonst mitnehmen. Das gilt es noch herauszufinden. Ein größeres Problem jedoch war: An diesem Board waren keine Finnen. Zum Surfen braucht man Finnen. „Egal“, dachten wir, „dann kaufen wir die eben in einem der anderen beiden Surfshops auf der Insel“. Pustekuchen. Auf dieser Insel sowie den Umliegenden gibt es keine Finnen. Nun mussten wir entweder wieder das Board losbekommen oder eben uns selbst Finnen schnitzen…

ich wollte nur noch melden: in Deutschland sind Wellen eher die Seltenheit!!
Oh, stimmt, das haben wir ganz vergessen! D’rum haben wir’s gestern kurzerhand wieder verkauft. Und zwar mit etwas Gewinn!