Hausmeister

Da die Surfschule aus genau einem Pavillon am Strand besteht, der jeden Morgen auf- und jeden Abend abgebaut wird, gibt es für einen Hausmeister eigentlich nicht viel zu tun.

Seit gestern wohne ich jetzt bei Gustavo, dem Gründer und Chef der Surfschule. Ich habe im Wohnzimmer eine Matratze. Rafael, der Schweizer, der seit drei Monaten dort wohnt, bleibt jetzt doch noch länger. Bis zum 4.12. So lange muss ich wohl mit dem Wohnzimmer vorlieb nehmen.

Gestern gabs richtigen Surfunterricht für mich. Als Aufgabe für den restlichen Tag musste ich einen Topf spülen. Das wars. Heute kommt eine Putzfrau, also fällt Putzen wohl nicht in meinen Aufgabenbereich. Zum Boards reparieren kommt auch jemand. Also weiß ich eigentlich nicht so ganz, was ich hier tue. Vermutlich werde ich viel surfen. Meine Lebensmittel musste ich mir bisher noch selbst kaufen. Aber immerhin hab ich schonmal ein Bett. Gustavo möchte mir gerne ein Board verkaufen, dass er dann bei meiner Abreise auch wieder zurückkauft.

Übers Wochenende fahr ich jetzt auf jeden Fall erstmal nach San José zu Kerstin. Dort gibts ein großes Abschiedsessen weil die halbe Sprachschule abreist.

Update: Eben beim Mitagessen meinte Gustavo, dass ich ab Montag dann wohl etwas mehr zu tun bekomme (wo er wohl die Arbeit her bekommt? Die Boards sind seit gestern wieder alle in Schuss…) und er mit dann auch das Essen bezahlt. Man darf auf jeden Fall gespannt bleiben…

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