Nachdem wir unsere Reise in den Süden angetreten haben war unser erster größerer Zwischenstopp auf den Whitsunday Islands. Dorthin ging es mit einem recht schnellen Schlauchboot, das von zwei Yamaha Ausenbordern zu je 225 PS angetrieben wurde. Außer uns drei Hübschen waren noch etwa 25 andere Passagiere, der Kapitän und seine Gehilfin an Bord. Die Inseln haben den reinsten und feinsten Quarzsand von ganz Australien an den Stränden liegen. Wir machten kurze Stopps zum Schnorcheln an Korallenriffen und zum Sonnen am weißen Sandstrand.
Unser nächster großer Stopp war auf Fraser Island. Diese etwa 125 km lange Insel besteht komplett aus Sand und beherbergt Australiens letzte reine Dingopopulation. Auf dieser Insel gibt es keine einzige befestigte Straße. Und da die Insel ja nur aus Sand besteht, kommt man nur als geübter Fahrer mit einem allradbetriebenen Fahrzeug voran. Wir waren mit einer Bustur unterwegs und hatten einen erstklassigen Fahrer. Unterwegs trafen wir ziemlich viele ungeübte Fahrer, die dann dementrpechend mit ihren Autos im Sand den Weg für unseren Bus blockierten. Manche schafften es nicht mehr aus eigener Kraft wieder los zu kommen, diese mussten durch andere, hilfsbereite Fahrer mit der Seilwinde wieder herausgezogen werden. Während des Tages machten wir Stopp an einem natürlichen See, der das klarste Wasser hatte, das ich je gesehen habe. Dort durften wir sogar eine Stunde lang baden. An späteren Stopps entlang des etwa 90 km langen durchgängigen Sandstrand konnte man leider nicht mehr baden, da im Meer viele Haie, Rochen und Quallen gelauert haben. Unterwegs am Strand landete plötzlich ein Flugzeug, dessen Pilot uns dann zu einem Rundflug über die Insel mit an Bord nahm. Auf dem Rückweg machten wir dann noch etwas Wassertreten in einem klaren, kühlen Bach, der vom Herz der Insel ins Meer floss.
Ansonsten sind wir jeden Tag schön einige Kilometer richtung Süden gefahren, heute sind wir noch etwa 600 km von Sydney entfernt. Dort werden wir dann am Freitag unser Wohnmobil abgeben und ich werde am Samstag wieder nach Hause fliegen. Kerstin und ihre Mutter werden ebenfalls am Samstag weiter nach Neuseeland fliegen und sich dort erneut ein Wohnmobil leihen. Mehr zu diesen Trip gibt’s dann wieder auf Kerstins Blog zu lesen.
Ostküste nach Süden
Veröffentlicht von Nino
am Januar 23, 2010

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