Gestern Morgen hat uns eine schreckliche Nachricht ereilt. Ein guter Freund von Gustavo hat in der Nacht betrunken einen Autounfall verursacht und ist dabei ums Leben gekommen. Einige Stunden vorher, als er noch nüchtern war, hat er uns zu acht zum Fußballspielen gefahren. Ein ganz netter Kerl war das. Leider hat er oft gesoffen und hinterließ nun seine beiden drei und fünf Jahre alten Kinder sowie seine Ehefrau. Entsprechend gedrückt war die Stimmung gestern in der Surfschule.
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Kein Alkohol am Steuer!!!
Alltag in der Surfschule
Die letzte Woche passierte hier in Jacó nicht sehr viel neues. Ich bin jeden Morgen um halb 7 aufgestanden und habe mit einem der Surflehrer den Stand am Strand aufgebaut. Danach bin ich surfen gegangen. Mittags hab ich eine Stunde den Stand bewacht um ihn abends wieder abzubauen. Töpfe hab ich keine mehr gespült 🙂
Am Wochenende war Kerstin wieder hier und wir sind mit dem Bus an den nahegelegenen Strand Playa Hermosa zu den Centroamerican Surfing Games 2011 gefahren. Fotos davon gibts bei Kerstin auf dem Blog.
Seit Sonntag hab ich ein eigenes Zimmer, da Rafael nach Brasilien weitergereist ist. Jetzt bleibt mir aber nicht mal mehr eine ganze Woche hier, bevor es weiter nach Samará in den Nationalpark Bella Vista geht. Die Woche über werde ich das selbe tun, wie letzte Woche.
Wochenendbesuch von Kerstin
Am Wochenende hat mich Kerstin besucht. Wir sind am Samstag gemeinsam in den Nationalpark „Manuel Antonio“ gefahren. Dort konnten wir Affen, Faultiere, Waschbären, Schlangen und diverse Vögel in freier Wildbahn beobachten. Kerstin wird demnächst Fotos von diesem Ausflug auf ihrem Blog zeigen.
Am Sonntag waren wir zusammen etwas surfen bevor sie wieder ins kalte Coronado zurückfuhr.
Ich hab mittlerweile etwas mehr zu tun, als einen Topf zu spülen. Am Donnerstag, Freitag und heute war/bin ich den ganzen Tag am Stand der Schule am Strand. Aber ich verbringe natürlich trotzdem viel Zeit im Wasser. Kerstin hat sich beschwert, dass ich so braun sei 🙂
Jetzt bleiben mir hier in Jacó nur noch zwei Wochen, bevor es dann zum Arbeiten in den Nationalpark geht.
Surfstunden verkaufen, Boards vermieten
Nachdem ich gestern den ganzen Tag den Stand am Strand bewacht und viele Kunden angeworben habe (4 Surfstunden à 50$ verkauft und 8 Boards à 10$ vermietet), darf ich heute gleich wieder ran: Von 7oo-17oo ist Strandwache angesagt. Gestern konnte ich nur in der Mittagspause 20 min surfen. Heut wirds vermutlich etwas mehr 🙂
Surfen. Sonst nicht viel.
Außer dem Spülen einiger Töpfe gab es die letzten Tage nichts weiter zu tun als Surfen zu lernen. Ich hatte zwar die Idee, das Bad in Gustavos Haus etwas zu renovieren, die Dusche zu reparieren und es etwas zu „entsiffen“. Jedoch bedarf dieses Vorhaben Aktionen seiterseits: Werkzeug und Material kaufen, mir seine Wünsche mitteilen… Und wie die Costaricaner so sind, machen wir das dann eben alles mañana. Ich vermute, da passiert nichts, bis ich wieder gehe in gut zwei Wochen.
Heute hab ich Fabi getroffen, ein Ehemaliger Mitspieler in meiner Eishockeymannschaft. Mit ihm war ich heute auf den Wellen unterwegs, am Freitag fliegt er wieder heim. Er hat auch folgendes Foto von mir gemacht:

Morgen werde ich den ganzen Tag arbeiten müssen. Einer der Surflehrer hat frei und somit muss ich den Stand bewachen während die anderen Unterricht geben. Um 7 Uhr gehts los.
Gustavos Haus
Hier wohne ich gerade: http://geohash.org/d1eydr5yntj9
Fotos online
Seit ich in Costa Rica bin, habe ich selbst noch kein Fotoalbum erstellt. Von der Zeit, die ich mit Kerstin zusammen unterwegs war, gibt es aber trotzdem schon Fotos in Kerstins Fotoalben. Die ersten anderthalb Wochen gibt es hier: KLICK!, vom letzten Wochenende hier: KLICK!. Das Passwort ist jeweils Australien
An diesem besagten Wochenende habe ich Kerstin in ihrer Sprachschule besucht und wir sind am Samstag in den Nationalpark Quebradas González gefahren. Dort waren wir im Dschungel wandern. Heute waren wir vor meiner Abreise noch gemeinsam auf dem Markt in Coronado, wo Kerstin wohnt.
Kerstins gesamte Fotoalben könnt ihr übrigens hier ansehen: KLICK!
Hausmeister
Da die Surfschule aus genau einem Pavillon am Strand besteht, der jeden Morgen auf- und jeden Abend abgebaut wird, gibt es für einen Hausmeister eigentlich nicht viel zu tun.
Seit gestern wohne ich jetzt bei Gustavo, dem Gründer und Chef der Surfschule. Ich habe im Wohnzimmer eine Matratze. Rafael, der Schweizer, der seit drei Monaten dort wohnt, bleibt jetzt doch noch länger. Bis zum 4.12. So lange muss ich wohl mit dem Wohnzimmer vorlieb nehmen.
Gestern gabs richtigen Surfunterricht für mich. Als Aufgabe für den restlichen Tag musste ich einen Topf spülen. Das wars. Heute kommt eine Putzfrau, also fällt Putzen wohl nicht in meinen Aufgabenbereich. Zum Boards reparieren kommt auch jemand. Also weiß ich eigentlich nicht so ganz, was ich hier tue. Vermutlich werde ich viel surfen. Meine Lebensmittel musste ich mir bisher noch selbst kaufen. Aber immerhin hab ich schonmal ein Bett. Gustavo möchte mir gerne ein Board verkaufen, dass er dann bei meiner Abreise auch wieder zurückkauft.
Übers Wochenende fahr ich jetzt auf jeden Fall erstmal nach San José zu Kerstin. Dort gibts ein großes Abschiedsessen weil die halbe Sprachschule abreist.
Update: Eben beim Mitagessen meinte Gustavo, dass ich ab Montag dann wohl etwas mehr zu tun bekomme (wo er wohl die Arbeit her bekommt? Die Boards sind seit gestern wieder alle in Schuss…) und er mit dann auch das Essen bezahlt. Man darf auf jeden Fall gespannt bleiben…
Boards schleifen, lackieren und den Haushalt schmeißen
Die ersten beiden Dinge habe ich heute bereits erledigt, der Rest folgt. Aber erst nach einer echten Surfstunde. Offenbar surfe ich so mies, dass ich dringend Nachhilfe brauche.
Große Wellen
Nachdem mich Gustavo (Chef der Surfschule) heute morgen schon wieder auf mañana, also auf morgen vertrösten wollte, hab ich darauf bestanden, surfen zu gehen. Ich steh doch nicht um 6 auf, nur um dann wieder weg geschickt zu werden.
Kurz: Surfen war super und unglaublich anstrengend. Die Wellen sind hier recht hoch, da ist es schwierig, mit dem Board erstmal rauszukommen. Aber es hat rießen Spaß gemacht 🙂

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