{"id":228,"date":"2010-01-14T05:51:50","date_gmt":"2010-01-14T09:51:50","guid":{"rendered":"http:\/\/nino.tech-kyb.de\/?p=204"},"modified":"2010-01-14T05:51:50","modified_gmt":"2010-01-14T09:51:50","slug":"hallo-hai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.haeberlen-online.de\/?p=228","title":{"rendered":"Hallo Hai!"},"content":{"rendered":"<p>Am Freitagabend kam Vroni, Kerstins Mutter, in Australien an. Kerstin und ich sind von Sydney nach Cairns geflogen, wo wir Vroni dann abends getroffen haben. Am n\u00e4chsten Tag haben wir dann unser neues Zuhause &#8211; ein Wohnmobil &#8211; bei Apollo abgeholt. Da unser gebuchtes Vier-Personen-Fahzeug leider andersweitig in Gebrauch war, wurden wir kurzerhand geupgradet und haben ein Fahrzeug f\u00fcr sechs Personen erhalten. Mit diesem nun \u00fcber sieben Meter langen Gef\u00e4hrt machten wir uns dann auf den Weg. Zuerst fuhren wir Richtung Norden, unser Ziel war Cape Tripulation. Auf dem Weg dorthin statteten wir einem weiteren Zoo einen Besuch ab. Kerstin und Vroni durften dort einen Koala knuddeln und wir konnten bei der Krokodilf\u00fctterung zusehen. Auf dem Weg lag auch ein &#8222;Regenwaldpark&#8220;. Dort gab es auf den ganzen verschiedenen H\u00f6henstufen des Regenwaldes extra angelegte Stege. So konntee man vom Erdboden bis in die Gipfel der rie\u00dfigen B\u00e4ume jede einzelne Schicht des Regenwaldes genaustens unter die Lupe nehmen. Wenn man genug Geduld aufbringen konnte, sah man Schmetterlinge und V\u00f6gel. H\u00f6ren konnte man letztere die ganze Zeit. Nur hielten sie sich meist gut versteckt. Wie es sich f\u00fcr einen  guten Regenwald so geh\u00f6rt, regnete es nat\u00fcrllich auch mehrmals sehr kr\u00e4ftig. Trotz des Regens wurde es nie kalt. Der Regen war also gar nicht unagnenehm.<br \/>\nUnser n\u00e4chstes Highlight war gestern angesagt: Im Great Barrier Reef tauchen gehen! Mit einem gro\u00dfen schnellen Katamaran heizten wir \u00fcber die Wellen um bis ans Riff zu gelangen. W\u00e4hrend wir mit dem Boot unterwegs waren erkl\u00e4rte uns unser Divebuddy (Tauchleher\/Tauchbegleiter) die Grundregeln des Tauchens. Die wichtigsten beiden Regeln sind zum einen niemals die Luft anhalten sondern sch\u00f6n kontinuierlich und langsam atmen und zum andern niemals schnell auftauchen. Missachtung beider Regeln kann schwerwiegende Folgen haben. Nach diesen beiden Regeln wurden uns die wichtigsten Handzeiichen gezeigt und erkl\u00e4rt. Da man unterwasser nicht miteinander sprechen kann, muss man wohl oder \u00fcbel auf Zeichensprache zur\u00fcckgreifen. Wir lernten die Zeichen f\u00fcr &#8222;alles OK&#8220;, &#8222;auftauchen&#8220;, &#8222;abtauchen&#8220;, &#8222;keine Bewegung&#8220; und &#8222;habe keine Luft mehr&#8220;. Auch f\u00fcr die Sehensw\u00fcrdigkeiten unter Wasser gibt es Zeichen. Zum Beispiel f\u00fcr &#8222;Clownfisch&#8220; (mit dem Daumen der flachen Hand die Nase ber\u00fchren), &#8222;Rie\u00dfenmuschel&#8220; (mit beiden H\u00e4nden die Klappbewegung einer Muschel nachmachen) und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr &#8222;Hai&#8220; (mit einer flachen Hand eine Haifischfllosse auf dem Kopf andeuten) und &#8222;gro\u00dfer Hai&#8220; (mit zwei flachen H\u00e4nden \u00fcbereinander eine gro\u00dfe Haifischfllosse andeuten).<br \/>\nAls wir dann endlich am ersten Tauchpunkt angekommen waren konnten wir es kaum mehr erwarten ins Wasser zu kommen. Wir zogen unseren Tauchanzug samst Flossen, Atemger\u00e4t und Taucherbrille and und watschelten dem Divebuddy hinterher ans Heck unseres Katamarans. Ein gro\u00dfer Schritt in Richtung offenes Meer und wir plumpsten wie Steine ins Wasser. Das Meer war sehr angenehm warm. Vroni kam leider mit dem Atemger\u00e4t nicht so zurecht uns kam recht schnell wieder aus dem Wasser heraus. Sie versuchte sich dann erstmal mit dem Schnorchel. Kerstin und ich gingen dann zusammen mit unserem Divebuddy unterwasser nochmal einige \u00dcbungen f\u00fcr den Notfall durch. Zuvor hatten wir diese \u00dcbungen schon auf dem Trockenen ge\u00fcbt. Langsam sanken wir dann tiefer und tauchten total in diese v\u00f6llig andere Welt ab.Egal wohin man blickte: Das Meer bot einem in jeder Ecke etwas neues und unglaublich sch\u00f6nes zum Ansehen. Als wir noch keine f\u00fcnf Minuten im Wasser waren sahen wir auch schon den ersten Hai. Es war ein recht kleines Exemplar (zum Gl\u00fcck!) mit einer K\u00f6rperl\u00e4nge von gesch\u00e4tzen 70cm. Er war aber auch \u00fcberhaupt nicht an uns interessiert und schwamm nur vor\u00fcber. In unz\u00e4hligen Seeannemonen konnten wir viele Clownfische &#8222;Nemo&#8220; entdecken. Sie wollten aber lieber nicht ges\u00f6rt werden.So bissen sie einen Schotten, der mit uns dreien tauchnen war, beim Versuch sie zu streicheln etwas in den Zeigefinger. Wir spielten auf dem Grund des Meeres mit Seegurken und steckten unsere H\u00e4nde in Rie\u00dfenmuscheln, die daraufhin lieber ihre Schalen schlossen. Nach diesem ersten Tauchgang sind wir noch zweimal jeweils eine halbe Stunde an anderen Stellen tauchen gegangen, um jedes Mal wieder neue Pflanzen, Tiere und Korallen zu entdecken.<br \/>\nJetzt im Moment sind wir wieder mit dem Wohnmobil unterwegs, diesmal in Richtung S\u00fcden. Den n\u00f6rdlichsten Punkt haben wir mit Cape Tribulation schon seit zwei Tagen hinter uns, unser Fernziel hei\u00dft jetzt Sydney. Dort wollen wir allerdings erst in knapp zwei Wochen ankommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitagabend kam Vroni, Kerstins Mutter, in Australien an. Kerstin und ich sind von Sydney nach Cairns geflogen, wo wir Vroni dann abends getroffen haben. 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