{"id":216,"date":"2009-09-01T23:46:48","date_gmt":"2009-09-02T03:46:48","guid":{"rendered":"http:\/\/nino.tech-kyb.de\/?p=177"},"modified":"2009-09-01T23:46:48","modified_gmt":"2009-09-02T03:46:48","slug":"angriff-auf-argentinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.haeberlen-online.de\/?p=216","title":{"rendered":"Angriff auf Argentinien"},"content":{"rendered":"<p>Vor einer guten Woche, am Sonntag, sind meine Eltern in Santiago angekommen. Gleich nach ihrer Ankunft sind wir zu Gerhard, wo ich vor Kerstins Ankunft einige Tage gewohnt habe, zum Brunch eingeladen gewesen. Am Montag haben wir uns zwei Autovermietungen und zwei Sprachschulen angesehen, am Dienstag dann ein Auto gemietet. Die Autoreise f\u00fchrte uns zuerst zum Caj\u00f3n del Maipo, dem Lieblingstal der Bewohner Santiagos. Das war auch leicht an dem ganzen M\u00fcll, der die Stra\u00dfen s\u00e4umte, zu erkennen. Nachdem die Stra\u00dfe irgendwann aufh\u00f6rte und wir \u00fcber eine Stunde auf holpriger Schotter- und Erdpiste unterwegs waren, hatten wir uns die Berge schon bis zur Schneegrenze hinaufgeschl\u00e4ngelt. Horst und Gina glaubten schon nicht mehr daran, dass wir auf diesem Wege noch irgend eine \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit finden w\u00fcrden. Doch siehe da: Als die Hoffnung schon fast verflogen war und Horst ein Weiterfahrlimit von zehn Minuten gesetzt hatte, tauchte eine erstklassige H\u00fctte des deutschen Andenvereins (kurz: DAV, wie der Alpenverein) auf. Dort gab es zum Gl\u00fcck gerade noch drei Betten, alle anderen waren von einer Gruppe Brasilianer und Kanadier belegt, welche sich die H\u00fctte als Basislager f\u00fcr ihr Heliskiing ausgesucht hatten.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen beobachteten wir zwei Starts des kleinen Helikopters, der die Leute hoch auf den Vulkan Maipo brachte, um sie sp\u00e4ter wieder unten auf zu sammeln.<br \/>\nNachdem wir nun auf einer weitere Stichstra\u00dfe eine Lagune suchten und dabei fast unseren Jeep im Schnee versenkt h\u00e4tten, ging es dann auf der Autobahn gegen S\u00fcden. In Curic\u00f3, etwa 200km s\u00fcdlich von Santiago, fanden wir ein recht schickes Hotel. Am Donnerstag gurkten wir dann in Richtung K\u00fcste und diese dann entlang, weiter Richtung S\u00fcden. Der Freitag war f\u00fcr die R\u00fcckreise nach Santiago reserviert, dort mussten wir uns die Erlaubnis abholen, mit dem Auto nach Argentinien ein zu reisen.<br \/>\nAm Samstag fuhren wir \u00fcber die &#8222;Isla Negra&#8220;, eines der H\u00e4user Pablo Nerudas an der K\u00fcste etwa 50km s\u00fcdlich von Valpara\u00edso in selbige Stadt. Da das Sheraton Miramar in Vi\u00f1a del Mar unsere Anwesenheit nicht zu sch\u00e4tzen wusste, n\u00e4chtigten wir im Hotel &#8222;Oceanic&#8220;, einige Kilometer weiter n\u00f6rdlich. Das Zimmer ging direkt zum Meer hinaus, das Hotel selbst war auf einer Klippe direkt \u00fcber der K\u00fcste errichtet worden.<br \/>\nDer Sonntag wurde komplett in Valpao und Vi\u00f1a mit Stadtf\u00fchrungen unter meiner Leitung verbracht, sodass wir an diesem Tag nur etwa f\u00fcnf Kilometer weiter nach Norden vorr\u00fcckten.<br \/>\nGestern wollten wir dann etwas mehr Strecke zur\u00fccklegen und schafften es fast bis nach La Serena. Zuf\u00e4llig fanden wir nahe der Autobahn ein Hotel, das Gina wegen der Thermalb\u00e4der sofort zusagte. Ich selbst nutzte die fr\u00fche Stunde (es war bei Ankunft gerade mal 16:30), um endlich mal wieder laufen zu gehen. Anschlie\u00dfend konnte ich sogar noch mit Horst bei Tageslicht im Pool schwimmen und ich konnte mich endlich mal wieder so richtig austoben!<br \/>\nHeute ging es dann das letzte St\u00fcck vollends weiter nach La Serena, wo ich jetzt im Moment im Hotel sitze und diesen Artikel schreibe. Langsam werde ich allerdings m\u00fcde, mir fallen gleich die Augen zu. Der Plan f\u00fcr morgen ist nach Vicu\u00f1a und ins Valle del Elqui zu fahren, am Donnerstag wollen wir die chilenisch-argentinische Grenze in Angriff nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einer guten Woche, am Sonntag, sind meine Eltern in Santiago angekommen. 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